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Löwenzahnhonig-Parfait

«Damit wir auf dem Kontinent des Wohlgeschmacks, der Farben und der Düfte, im Reich der kulinarischen Fantasie eine Heimat finden, ist es unser Anliegen, Talent und Leidenschaft zu vereinen und uns der Welt zu zeigen.» Mit diesen Worten beschreiben die «Jeunes Restaurateurs d’Europe» ihre Motivation, auf hohem Niveau zu Kochen. Neumitglied Björn Inniger hat seine Heimat im Adelbodner Restaurant Alpenblick definitiv gefunden. Er ist damit einer von zwei Oberländer Gastgebern, die diesem erlesenen Kreis angehören. Inniger zeigt der Welt aber nicht nur seine kreativen Fusions-Gerichte, sondern liefert exklusiv gleich noch das passende Rezept dazu mit. Na dann viel Spass beim Nachkochen!

Löwenzahnhonig-Parfait

40 g Mohn
60 g Löwenzahnhonig
10 g Zucker
40 g Wasser
4 Stk. Eigelb
300 g Schlagrahm

Zubereitung:

Den Mohn in einer Teflonpfanne bei mittlerer Hitze leicht anrösten. Löwenzahnhonig, Zucker und Wasser zusammen aufkochen und Sirupartig einkochen. Unterdessen das Eigelb schaumig schlagen, den Sirup langsam zufügen und solange Schlagen bis die Masse abgekühlt und luftig ist. Nun sofort den Schlagrahm und der geröstete Mohn vorsichtig unterheben und die Parfaitmasse in passende Förmchen, in eine Gratinschale oder Cakeform abfüllen. Mindestens eine Nacht im Tiefkühlfach einfrieren.

Passend dazu mit Puderzucker und Grandmarnier marinierte Erdbeeren und verbröselte Vanillegüetzi.

Den Löwenzahnhonig kann man im Alpenblick kaufen. Er wird aus den Blüten des Löwenzahn hergestellt. Dadurch, dass es in Adelboden sehr viel Löwenzahn hat, kann dieses Gericht bzw. der Honig als sehr regional und „hiisig“ bezeichnet werden.